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Willkommen

Das Aufspüren und die Durchsetzung neuer intelligenter Technologien und bedarfsgerechter Produkte und deren Umsetzung im Markt sind in einer privatwirtschaftlich organisierten Gesellschaft primär Aufgabe der Unternehmen. Die Phantasie, die Energie und der Mut zum Risiko von Unternehmern, aber auch von Einzelnen, treiben hier immer wieder die Entwicklung voran.

Dennoch wird diese Aufgabe, gerade was die Entwicklung und Forschung angeht, nicht allein von den Unternehmern gelöst werden können, dazu bedarf es auch der Unterstützung und Hilfestellung der Wissenschaft. Dies gilt im besonderen Maße für die mittelständische Wirtschaft, die aufgrund personeller, finanzieller und organisatorischer Defizite oft nicht in der Lage ist, den komplizierten Prozess der Innovation aus eigener Kraft zu bewältigen.

Um der mittelständischen Wirtschaft und ihren Bedürfnissen vor allem im hiesigen Wirtschaftsraum Rechnung zu tragen, ist das Institut für Angewandte Informatik so organisiert, dass drei wissenschaftliche Disziplinen eng zusammenarbeiten:
  • die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
  • der Fachbereich für Mathematik und Informatik
  • Zentrum für Informationsverarbeitung (ZIV)
Dadurch sollen mathematische und betriebswirtschaftliche Fragestellungen und Probleme aufgegriffen und untersucht werden.

Im Vordergrund steht dabei nicht die Grundlagenforschung. Schwerpunkt des Instituts und seiner Tätigkeit ist vielmehr die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis auf dem Gebiet der angewandten Informatik. Es soll ein schneller wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft erfolgen.

Mit dem interdisziplinären Institut für Angewandte Informatik an der Universität Münster sollen mehrere Ziele verfolgt werden:
  1. Es sollen anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aufgegriffen werden, da es sich gezeigt hat, dass in vielen Anwendungsbereichen zufriedenstellende Problemlösungen zwar angekündigt, aber noch nicht geliefert werden können, und dass viele interessante Fragestellungen bisher noch nicht aufgegriffen worden sind.
    Bei den durchzuführenden Projekten soll auf Anregungen des Förderkreises eingegangen werden. »Subventionierte« Konkurrenz zu kommerziellen Software-Häusern oder Entwicklungsarbeiten für Einzelfirmen sind dabei ausgeschlossen.
  2. Das Institut soll Aktivitäten im Bereich der praxisbezogenen Lehre (z. B. Entwicklung von fachspezifischen Kursen aus dem Bereich der angewandten Informatik) entfalten.
  3. Durch die Arbeit des Instituts sollen eigenständige Entwicklungen im hiesigen Wirtschaftsraum unterstützt werden.


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